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Pferd, Hund oder Katze ohne Risiko
Ein eigenes Tier, der Traum vieler Deutscher. Egal ob groß oder klein, ein Haustier ist für viele eine Bereicherung im Leben. Der eine schätzt seinen treuen Hund als vierbeinigen Freund, der immer für ihn da ist, ein anderer kann sich seine gemütlichen Stunden auf dem Sofa ohne seine verschmuste Katze gar nicht mehr vorstellen.
Die Pferdefreunde genießen die Bewegung an der frischen Luft, die Begegnungen mit Gleichgesinnten und lange Ausritte in der Natur. Doch ein Tier ist auch ein Risiko. Besonders im Kontakt mit anderen Menschen und mit dem öffentlichen Verkehr, kann die Bereicherung für's Leben schnell eine Verarmung werden.
Mit Sicherheit im Alltag
Unfälle passieren jeden Tag. Und während Menschen und Autos grundsätzlich haftpflichtversichert sind oder sogar sein müssen, ist eine
Versicherung für Tiere nicht unbedingt Pflicht. Dabei sollte sie es sein. Denn Tiere können um einiges unberechenbarer sein als menschliche Verkehrsteilnehmer. Gerät zum Beispiel ein Pferd in Panik und läuft auf die Straße, kann es bei einem Zusammentreffen mehrerer unglücklicher Umstände leicht Sachschäden und Personenschäden in beträchtlicher Höhe verursachen.
Gleiches gilt für Hunde, die sich von der Leine befreien und auf eigene Faust den Verkehr - im wahrsten Sinne des Wortes - unsicher machen. Katzen gehören noch am ehesten zur niedrigsten "Risikogruppe", aber auch bei ihren Streifzügen und Ausflügen können auch sie schnell großen finanziellen Schaden anrichten.
Ein Pferd auf dem Flur
Die Fälle, von denen manche Tierversicherer berichten können, sind teilweise auch lustig und kurios. So gibt es Fälle, wo Pferde von der Wiese entkommen sind und sich im Hausflur eines benachbarten Landhauses an der teuren Garderobe der sonntäglichen Gäste des Hausherrn gütlich getan haben. Zu Schaden kam nicht nur der feine Zwirn, sondern auch das Parkett sowie ein teurer Teppich, der den Eingangsbereich zierte. Hunde sind häufig für Kollateralschäden im Straßenverkehr verantwortlich.
Da (fast) jeder Hunde mag, wagen Autofahrer hoch riskante Ausweichmanöver wenn ein verirrter vierbeiniger Freund auf der Fahrbahn erscheint und touchieren dabei ihrerseits Bäume, andere Autos, andere Verkehrsteilnehmer oder sogar Häuser und Zäune. Katzen gehören mithin zu den originellsten Vandalen der Tierwelt. Unter den gemeldeten Schäden finden sich Fälle von Koikarpfen-Raub aus dem Gartenteich oder dem Verzehr von wertvollen Papageien und teuren exotischen Aquarienbewohnern. Ein Koikarpfen kann leicht um die 20 000 Euro wert sei, ebenso teuer sind afrikanische Buntbarsche oder Papageien aus fernen Ländern. Gut für den Besitzer der diebischen Mieze, wenn er eine Tierhaftpflichtversicherung abgeschlossen hat.
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