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Entwicklung der Hypothekenzinsen
Die Hypothekenzinsen haben sich in den
letzten Jahren kontinuierlich nach unten bewegt. Das Zinshoch, Anfang
der 90er Jahre, als teilweise bis zu 10 Prozent und mehr Zinsen für eine
Festzinsdauer von 10 Jahren gezahlt werden mussten, gehört schon lange
der Vergangenheit an. Jeder Punkt hinter dem Komma weniger bedeutet für
Bauherrn mehr Geld im Geldbeutel, denn schließlich geht es bei einer
Baufinanzierung um einige hunderttausend Euro.
Der Tiefststand bei den Hypothekenzinsen wurde im November 2005
erreicht. Damals lag der Zinssatz für eine Baufinanzierung
mit einer
Zinsfestschreibung für 10 Jahre bei 3,6 Prozent. Im Jahr 1997, also vor
zehn Jahren, lagen die Hypothekenzinsen dagegen noch zwischen 6,5 und
7,5 Prozent. Heute sind die Zinsen für Hypothekenkredite wieder im
Steigen, mit rund 4,5 Prozent für 10 Jahre fest aber immer noch um
durchschnittlich 3 Prozent günstiger im Vergleich zum 10-Jahreshoch. Für
einen Kredit über beispielsweise 150.000 Euro bedeutet eine
Zinsdifferenz von 3 Prozent immerhin eine Einsparung bei den Zinskosten
von 4.500 Euro im Jahr. Ein Vorteil, der sich über die Jahre summiert.
Der Zinstrend im Detail:
1997: 6,5 bis 7,0 Prozent
1999: 4,5 Prozent
2000: 6,0 Prozent
2003: 4,5 Prozent
2005: 3,6 bis 4 Prozent
2007: 4,5 bis 5 Prozent
Jeweils für Kredite mit einer 10-Jahre-Zinsbindung und bei einem
Beleihungswert von 60 Prozent.

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