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Wenn man sich für eine
Baufinanzierung entscheidet, dann gibt es verschiedene
Finanzierungsformen, mit denen man sich sein eigenes Häuschen
finanzieren kann.
Die Baufinanzierung trifft aber nicht nur auf den Neubau zu. Auch eine
Anschlussfinanzierung sollte wohlbedacht sein, denn auch hier lassen
sich tausende von Euros sparen. Eine vorausschauende Art bei einer
Anschlussfinanzierung ist das Forwarddarlehen. Hier bietet es sich an,
sehr günstige Bauzinsen zu sichern, wenn die Anschlussfinanzierung sich
noch 1-2 Jahre in der Zukunft befindet, man selbst aber Angst hat, zu
diesem Zeitpunkt wesentlich höhere Zinsen bei Abschluss der
Anschlussfinanzierung zu erhalten. Eine günstige Baufinanzierung
beeinhaltet meistens nicht nur eine Finanzierungsform, sondern ist das
Zusammenspiel von vielen. So kann man sein Haus mit einem
Bauspardarlehen, einem Bankdarlehen, einer Rentenversicherung etc.
finanzieren. Eine dieser Finanzierungsformen ist das Annuitätendarlehen.
Beim Annuitätendarlehen werden im Prinzip während der gesamten Laufzeit,
an den Kreditgeber, also die Bank, gleichbleibende Raten zurückgezahlt.
Am Ende der sogenannten Tilgungsverrechnungsperiode werden die in der
Annuität enthaltenen Darlehenszinsen berechnet. So wird z.B. in einem
Jahr zwölfmal getilgt, wenn man mit der Bank eine zwölfmalige Zins- und
Tilgungsverrechnung vereinbart. Die
Darlehenszinsen orientieren sich
dann jeweils an der Restschuld eines jeden Monats. Da der Anteil der
Zinsen so nach jeder Tilgungszahlung und Verrechnung geringer wird,
steigt der Betrag der Tilgung um den Anteil der jeweils ersparten
Zinsen. So bleibt der monatliche Betrag immer gleich, also der Betrag,
der für die Verzinsung und Tilgung eines Darlehens jährlich vom
Schuldner zu zahlen ist. Mit dieser Art der Baufinanzierung beschleunigt
sich die Rückzahlungszeit, da der Tilgungsanteil immer mehr ansteigt.
Ein Vorteil ist auch die Sicherheit des Annuitätendarlehens. Man kann
sich so immer gewiss sein, dass die Darlehensraten während der
vereinbarten Zinsbindungsfrist immer gleich bleibt und die Rate mit der
Zeit nicht nach oben geht. Das gibt natürlich eine Sicherheit während
der Darlehensphase. Es gibt aber auch die variable Annuität, wo im
Gegensatz zur angesprochenen konstanten Annuität, der Tilgungsbeitrag
bei jeder Zahlung unverändert bleibt, so dass die Annuität, also der
monatliche Beitrag, im Zeitablauf, immer geringer wird und die Zinslast
sinkt. Wenn man sich also für das Annuitätendarlehen entschieden hat,
muss man sich noch um die nötigen Absicherungen kümmern. So sollte über
Risikolebensversicherung nachgedacht werden. Wegen den nötigen
Bauarbeiten sollte unbedingt eine Bauherrenhaftpflicht abgeschlossen
werden und für Schäden am Bau ist die Bauleistungsversicherung genau das
Absicherungsprodukt. Sie sehen also, mit der Entscheidung für die
richtige Baufinanzierung hört das ganze nicht auf, sondern fängt erst so
richtig an.
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